Pressemitteilung vom 12.09.2018

Stellungnahme zur Erklärung von Frank Horn in der BZ vom 08.09.18
Zu der o. g. Erklärung nehmen wir wie folgt Stellung:

1.) Zitat Frank Horn: „Die AfD marschierte in Chemnitz zusammen mit Rechtsradikalen…“:
Sollte der Landesverband Thüringen zusammen mit der Pegida zu seinem Trauermarsch eingeladen haben, halten auch wir dieses nicht für besonders gelungen. Wir vertreten den Standpunkt, dass die AfD in solchen brisanten Fällen nur für sich selbst einladen sollte. Gleichwohl können wir keiner anderen Gruppe das Recht absprechen, sich ebenfalls zu versammeln und Bürger zu ihren Veranstaltungen einzuladen. Auch an welcher Stelle sie sich platzieren, können wir nicht immer beeinflussen. So werden sich vor, hinter oder neben uns andere Gruppen einfinden, sei es Pegida oder die Antifa.
Der eigentliche Skandal liegt in der Ungleichbewertung von linker und rechter Aktivität. Wenn z. B. Pegida wirklich friedlich demonstriert, wird dieses zum Skandal aufgebauscht, während die Antifa selbst mit ihrer Gewaltbereitschaft in Worten und Taten vom Mainstream oft noch nicht einmal erwähnt wird. Wir dagegen verurteilen Gewalt in jeglicher Form.

2.) Zitat Frank Horn „Die AfD reitet zu sehr auf der Flüchtlingskrise“
Hierbei wird es bleiben und es sind keine Änderungen geplant. Zwar stimmt es, dass die Migrationskrise nicht alles ist, aber ohne ihre Lösung ist alles nichts. Das Bild vom Wasserrohrbruch im Haus, bei dem wir zuerst das Rohr stopfen würden, während alle anderen nur ständig mit Eimern das Wasser abschöpfen, trifft den Nagel auf dem Kopf.
Illegale Einwanderung und Eurokrise sind die beiden Themen, bei denen die Wähler alle Hoffnung auf uns setzen, bei denen ihre Interessen von keiner anderen Partei vertreten werden. Da werden wir sie ganz bestimmt nicht ohne Not enttäuschen wollen.
Es ist die Ur-Essenz unserer Partei. Wer dem nicht zustimmen kann, der ist bei anderen Parteien besser aufgehoben.
Natürlich bearbeiten wir auch viele andere Themen, wie sich mit zahlreichen Anträgen z.B. im Kreistag belegen lässt. Die Migrationskrise beeinflusst jedoch vieles andere so sehr, dass man nie an ihr vorbeikommt, z. B. Wohnungsnot, Bildungspolitik , Sozialsystem, innere Sicherheit, sozialer Frieden, Arbeitsmarkt, Verlust von Wohlstand und Identität, Parallelgesellschaften und Islamisierung.
Deswegen werden wir dieses Thema eher noch mehr herauskehren, als uns hier zurückzunehmen.

AfD Kreisverband Heidekreis
Vorsitzender Carsten Vogel

AfD Kreistagsfraktion Heidekreis
Vorsitzender Bernhard Schielke